[Hundeland D] Der Deutsche Tierschutzbund warnt nach einem aktuellen Tollwutfall in einem deutschen Tierheim vor den Folgen illegaler und unseriöser Tierimporte. In einem Schreiben an Bundesminister Alois Rainer fordert der Verband entschlossenes Handeln der Bundesregierung, um den unzureichend regulierten Tierhandel einzudämmen und die stark belasteten Tierheime zu entlasten.
Präsident Thomas Schröder bezeichnet den Fall als „dringenden Weckruf“ und betont, dass die Risiken für Mensch und Tier real und akut seien. Viele der beschlagnahmten oder aus unseriösem Auslandstierschutz stammenden Tiere seien krank, zu jung oder ohne gültige Impfungen eingeführt worden. Sie würden nach der Aufnahme in Tierheimen erhebliche Kosten und organisatorische Probleme verursachen.
Der Tierschutzbund drängt auf strengere Regeln für den Onlinehandel mit Tieren, zusätzliche Importvorgaben, eine Sachkundepflicht für private Halter sowie eine sofortige finanzielle Unterstützung der Tierheime.
Zudem fordert er, den zuvor eingerichteten Runden Tisch zur Lage der Tierheime wieder aufzunehmen. Hinweise für verantwortungsvolle Adoptionen aus dem Ausland sowie weiterführende Materialien stellt der Verband in Positionspapieren und Handbüchern bereit.
Quelle Text: Deutscher Tierschutzbund e.V.
PS: Unser Redaktionshund Michel muss noch viel lernen... und wir mit ihm. Dass er nun auch Hofhundeigenschaften wie sein Vorgänger Leo zeigt, freut uns sehr. Beide stammen übrigens aus Rumänien, kamen ganz legal als junge Vierbeiner ins deutsche Tierheim, von wo wir sie dann im Alter von wenigen Monaten übernommen haben
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