[Deutschland] Zum Valentinstag am 14. Februar greifen viele Menschen zu Rosen, Tulpen oder anderen Schnittblumen. Doch ein Großteil dieser Ware stammt jetzt im Winter aus Ostafrika oder Südamerika und ist häufig stark mit Pestiziden belastet – darunter auch Stoffe, die in der EU aus Gesundheitsgründen verboten sind. Darauf weist der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) in seiner Pressemeldung hin.
Die Chemikalien gefährden nicht nur Umwelt und Beschäftigte in den Anbauländern, sondern können auch für Floristinnen und Floristen hierzulande problematisch sein.
Wer Blumen verschenken möchte, sollte daher auf glaubwürdige Siegel achten: Fairtrade steht für bessere soziale und ökologische Standards, Bio-Siegel für pestizidarmen Anbau, und das Slowflower-Siegel garantiert regionale, saisonale und nachhaltige Produktion.
Wer komplett auf belastete Schnittblumen verzichten möchte, findet zahlreiche Alternativen für den Valentinstag: Gemeinsame Zeit verbringen, ein selbstgekochtes Essen zelebrieren oder Geschenke aus nachhaltigen Materialien zu besorgen. Ebenso möglich ist ein Gutschein für einen regionalen Sommerblumenstrauß, der ab Juni eingelöst werden kann. Auch Trockenblumen oder Zweige von heimischen Gehölzen wie Kirsche oder Forsythie sind eine langlebige und unbelastete Option.
Mehr über Pestizide: www.bund.net/umweltgifte/pestizide
Quelle Text: BUND mit Informationen seit über 50 Jahren über ökologische Landwirtschaft, Artenschutz und nachhaltigen Konsum





















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