| Feldsteine für eine Trockenmauer | Totholzhaufen und Grünkompost im Gitterkorb | Bodenverbesserung durch Mulchen mit Pappe |
[Ulrichstein] Wenn Sie helfen wollen, sollten Sie wissen: Fachkenntnisse als Gartenbauer(in) sind nicht erforderlich, nur etwas Kraft und Ausdauer, weil leider nicht alles immer alleine zu bewältigen ist. Geräte und Werkzeug sind vorhanden, Sie brauchen nur wetterfeste Arbeitskleidung, Interesse und ein bisschen handwerkliches Geschick. Neben einer fairen Aufwandsentschädigung bieten wir einen Mehrwert für Sie: Wir lassen Sie teilhaben an spannenden neuen Erkenntnissen zu Bodenbearbeitung, Wassersparen, Ast- und Grünschnitt-Entsorgung... und hoffentlich vielen blühenden Erfolgen im klimaresistenten Garten.
Das Projekt bietet praktische Einblicke in die modernsten Methoden zum Aufbau eines resilienten heimischen Gartens ohne hohen finanziellen Aufwand. Unser neuster Ansatz jetzt im Herbst: Wir verwenden alles, was im Garten anfällt, sortieren jedoch für Hunde giftige Pflanzen aus.
Viele verblühte Stauden dürfen bis zum Frühjahr stehen bleiben: Hohle Pflanzenstängel und Samen dienen Insekten als Winterquartier und Vögeln als Futterquelle. Laub- und Reisighaufen bieten Igeln und Amphibien Schutz: Totholz und Steinhaufen sind ideale Verstecke. Auch Löcher und unberührte Mulden im Erdboden beherbergen oft kleine tierische Gäste.
Unsere nächsten Aufgaben:
- Pflanzen umtopfen & Äste häckseln
- Winterschutz für Pflanzen
- Bau einer Benjeshecke & Trockenmauer (an frostfreien Tagen)
- Mulchen & Fußweg freilegen
- Regenwassermanagement (von der Tonne zur Zisterne)
- Reparatur u.a. von Vogelhäuschen & Umräumen von Brennholz/Gartensachen
Auch ohne die Trendworte Permakultur bzw. Wilde Ecke funktioniert es: Klassisches Rasenmähen oder Heckenschneiden kommen aus Naturschutzgründen kaum vor. Beim Bodenverbessern helfen uns Naturmaterialien: Hornspäne als Langzeitdünger, Luzernepellets für Stickstoff, Phosphat, Kalium, Magnesium etc. sowie gemahlene Eierschalen, die liefern Kalk - allerdings bitte nicht für unsere Heidelbeeren. Die benötigen saure Erde, wie wir bereits gelernt haben. Und zum Mulchen nehmen wir Holz und Laub.
Wenn Sie mitmachen möchten, bitten wir um schnelle Kontaktaufnahme vor dem ersten Bodenfrost ;-((((
Quelle: Brigitta Möllermann, HESSENMAGAZIN.de - Mail: Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann.


















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