[Hessen] Überall tobt der Faschingsbär: Wo man hinschaut, ist gerade Narrenzeit. Wir haben deswegen unseren Redaktionshund Michel von der künstlichen Intelligenz passend kostümieren lassen. Bis auf die Tatsache, dass die Clownsnase nicht richtig sitzt, finden wir das digitale Ergebnis recht gelungen. (In Wirklichkeit würde Michel dafür nicht stillhalten :-)))
Falls Sie sich berufen fühlen, dem Beginn der eigentlich nicht mehr existierenden Fastenzeit mit Übermut zu begegnen, nennen wir ein paar besondere Highlights. Wenn Sie Glück haben, schaffen Sie es eventuell auch, mit dem richtigen Kostüm den Winter auszutreiben...
Tradition, Humor und Regionales
Im Rheinland dominiert der Karneval mit seinen Sitzungen und Narrenrufen wie „Alaaf“ oder „Helau“, in Süddeutschland prägen Masken, Hexen und alte Bräuche die Fastnacht, während in Bayern und Österreich eher vom Fasching gesprochen wird.
Die hessische Fastnacht – besonders in Mainz, aber auch in Fulda, Gießen, Rüsselsheim, Hanau oder den vielen kleineren Orten – lebt von ihren Vereinen, ihren Garden und ihren Büttenrednern, die politische und lokale Themen aufgreifen.
Typisch ist die Mischung aus rheinischer Ausgelassenheit und hessischer Gemütlichkeit. Man feiert gern, doch man bleibt geerdet. Die Umzüge sind farbenfroh, der Narrenruf „Helau“ dominiert, und die Sitzungen – ob in Turnhallen, Bürgerhäusern oder großen Sälen – sind ein Treffpunkt, an dem ganze Orte zusammenkommen.
Insgesamt wirkt die hessische Fastnacht wie ein Fest, das Gemeinschaft stärkt, lokale Identität pflegt und Humor als verbindende Kraft nutzt. Sie erreicht ihren Höhepunkt wie überall in Deutschland zwischen Weiberfastnacht und Aschermittwoch.
Die Saison läuft bereits seit dem 5. Januar 2026, doch die entscheidenden Tage haben am 12. Februar 2026 mit der Weiberfastnacht begonnen. Am Wochenende darauf folgen Fastnachtssamstag und -sonntag, an denen in vielen hessischen Städten Umzüge stattfinden.
Der Rosenmontag fällt 2026 auf den 16. Februar 2026 und bringt die größten Straßenumzüge und Feiern. Am Faschingsdienstag, dem 17. Februar 2026 klingt diesmal das närrische Treiben aus, bevor am 18. Februar mit dem Aschermittwoch die Fastenzeit beginnt und die Kampagne offiziell endet.
Die Fastnacht im Vogelsberg hat ein paar ganz eigene, wunderbar eigensinnige Höhepunkte

Vorankündigung für den Rosenmontagsumzug in Herbstein (c) HESSENMAGAZIN.de
In Herbstein erreicht die Tradition ihren Höhepunkt mit dem berühmten Springerzug <-KLICK, bei dem die Figuren historischen Kostümen ab 10:11 Uhr durch die Stadt ziehen und ein lebendiges Stück Brauchtum aufführen, das weit über die Region hinaus bekannt ist. Der Strohbär gehört zu den eindrucksvollsten Figuren: ein komplett in Stroh eingehüllter Freiwilliger, der durch die Straßen geführt wird und eine archaische, fast mythische Atmosphäre erzeugt.
In Hörgenau <-KLICK zeigt sich die Fastnacht mit einem Umzug am Rosenmontag ab 14:11 dörflich und ursprünglich, getragen von Vereinen und alten Ritualen, die jedes Jahr neu belebt werden ... zum Beispiel mit Freibier vor dem Start :-)
Mücke verbindet traditionelle Elemente mit moderner Dorfgemeinschaft und schafft für rund 15.000 Leute eine laut, fröhliche Mischung aus Masken, Musik und lokalem Humor: KLICKmal.
Insgesamt wirkt die Vogelsberger Fastnacht wie ein lebendiges Mosaik aus alten Bräuchen, ländlicher Kreativität und echter Gemeinschaft, durchspült von Gerstensaft und umtost von lauter Musik
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Quelle Brigitta Möllermann, HESSENMAGAZIN.de / Recherche KI-Chatbot





















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