[Hessen] Der Wetteraukreis informiert über Warnmöglichkeiten im Katastrophenschutz. Anlass ist der landesweite Warntag am 12. März 2026, bei dem ab 10:01 Uhr Sirenen und digitale Warnsysteme ausgelöst werden. Ziel ist es, die Bevölkerung für Gefahrenlagen wie Stromausfälle, Unwetter oder Anschläge zu sensibilisieren. Neben Sirenensignalen kommen Warn-Apps wie hessenWARN, Cell Broadcast, Rundfunk und digitale Anzeigetafeln zum Einsatz.
Im Wetteraukreis gibt es insgesamt 228 Sirenen, die überwiegend digital gesteuert werden können. Ertönt ein einminütiger auf- und abschwellender Heulton ist dies eine „Warnung der Bevölkerung“, bei der eine Gefahr für Personen oder Gegenstände bestehen kann. Der Warnton ist eine Aufforderung, sich in den Medien zu informieren.
Der einminütige durchgängige Dauerton bedeutet „Entwarnung“ und heißt, dass die Gefahr nicht mehr besteht. Eine einminütiger Dauerton, der aber zweimal unterbrochen wird bedeutet übrigens die „Alarmierung der Feuerwehr“.
Landrat Jan Weckler betont, dass ein funktionierendes Warnsystem Leben retten kann und ruft dazu auf, sich mit den verschiedenen Warnwegen vertraut zu machen. Die Entwarnung erfolgt gegen 10:30 Uhr.
Deutschlandweit findet am 10. September 2026 der nächste bundesweite Warntag statt.
Quelle Text: Wetteraukreis