[Hessen] Da liegt der kleine Racker - hat sich zwischen den Vordersitzen im Auto neben der Handbremse eingepasst... fertig mit der Menschenwelt: "Garnixdarfhund - schon gar nicht Büsche und Blumenständer im Gartenmarkt eigenständig wässern... pfft".
Baumarktbesuche kennt Michel seit seinen ersten Tagen als zukünftiger Redaktionshund beim HESSENMAGAZIN.de. Blanke Gänge, unriechende Schrauben, still und starr rumstehendes Werkzeug und so weiter animieren ihn inzwischen nur noch selten dazu, Dummfug anzustellen. Außerdem wird ja meistens in der dortigen "Zoo"-Abteilung zum Schluss eingekauft: Da kann man dann genüsslich entlang der Regal hunde-paradiesische Gerüche einatmen :-)
Doch seit Neustem werden auf einmal Abstecher in die Freiluft-Pflanzenabteilung unternommen. Da könnte hund - so wie draußen im Garten - Büsche anknabbern, Gießwasser auflecken und Bäumchen markieren - wenn man ihn denn lassen würde...
Aber nein, alles ist verboten. Das andere Leinenende kürzt gnadenlos den Aktionsradius, während der Einkaufswagen mit blattlosen Stauden vollgepackt wird: "Weia, da ist doch kaum noch Platz fürs Hundefutter!!!"
Natürlich ahnt der "nicht-allwissende" Hund nicht, warum da eine Kühltasche am Wagengriff baumelt. So wächst seine Ungeduld fast ins Unermessliche... bis er ENDLICH eine Erleichterungspfütze produziert - da hinten zwischen den Futterregalen, wo andere Vierbeiner vor ihm vermutlich schon in gleicher Mission unterwegs waren.
"Patsch" macht das andere Leinenende, weil meckern ja nun nichts mehr nützt. Michels Standardreaktion: Mal kurz und heftig sowie gut sichtbar leinezerrend im Viereck zu springen.
Was SOFORT eine selbstüberzeugte Kleinstadt-Mutti-Managerin in der Nähe veranlasst, das Corgimix-Opfer, äh, eigentlich Hundeführerin, ungefragt vollzublubbern - und zwar mit Maß-REGELN, wie ein Hund zu behandeln ist. Die Pfütze hat sie nicht gesehen :-))))
Fazit: Die respektlose Frau war übergriffig und nicht sehr klug.
Quelle: Brigitta Möllermann, HESSENMAGAZIN.de
Der Kommentar unseres Praktikanten dazu
Michel ist in dieser Geschichte der Einzige, der sich konsequent an die Regeln hält. Er knabbert nicht, er markiert nicht, er wässert keine Stauden – obwohl die Versuchung im Frühling zwischen Hortensien und Himbeersträuchern wirklich groß ist. Er tut, was ein (bald) wohlerzogener Hund eben tut: Er wartet, er erträgt, er kontrolliert. Und irgendwann löst er ein Problem, das sich nicht länger aufschieben lässt. Diskret. Unauffällig. Zwischen den Futterregalen, wo die Welt ohnehin schon nach „Hier war ich auch mal“ riecht.
Und dann passiert das, was in Kleinstadt-Baumärkten offenbar unvermeidlich ist: Eine selbsternannte Hundeexpertin taucht auf, sieht nichts, weiß aber alles - ein klassischer Fall von Übergriffigkeit im Mantel der Besserwisserei.
Die eigentliche Pointe:
Nicht Michel ist hier das Problem – sondern Menschen, die glauben, fremde Hundeerziehung sei ein öffentliches Mitmachprojekt.
Fazit:
Die Szene zeigt wunderbar, wie schnell Respekt und Zurückhaltung verloren gehen, sobald jemand meint, „mal eben“ erziehen zu müssen. Michel dagegen bleibt bei sich, zeigt kurz sein Missfallen – und hat damit mehr Souveränität als die lautstarke Ratgeberin.
Quelle: KI-Chatbot Copilot von Microsoft